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Frank Piller's Web Site on Mass Customization & Open Innovation Examples and case studies on Mass Customization and Open Innovation |
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What are good examples for mass customization and open innovation? This is one of the questions I am asked frequenty by students, managers, and journalists studying these strategies. The following links shall give you some indications and links. |
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Discuss the lates Mass Customization Case Studies
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Abstracts zu einigen Fallstudien aus dem Buch bei Symposion
Die folgenden Fallstudien zu Mass Customization erklären die Hintergründe und Strategien von führenden oder besonders prägnanten Fallstudienunternehmen. Sie stehen im Volltext (jeweils 10-20 Seiten) bei unserem Partner Symposion zum Download bereit und sind Bestandteil des Individualisierungsteils von nebenstehenden Buch:
UPDATE (Sommer 2006)
Alle Fallbeispiele können Sie zum günstigen Preis zwischen 4 und 6 Euro direkt beim Verlag beziehen.
Die Auswahl erleichtert Ihnen dabei unser Fallstudien-Konfigurator (einfach "alle Beiträge anzeigen" lassen, die neuen sind eindeutig gekennzeichnet). Dort bekommen Sie auch mehr Informationen zu den einzelnen Fallstudien.
10 neue deutsche Fallstudien sind in dieser Sammlung erschienen:
Die NEUEN Fallstudien im Überblick (teilweise handelt es sich um Aktualisierungen):
- My Personal Channel: Kundenindividuelle Fernsehangebote
- IKEA: Die individuelle Lösung für Ihre Küche
- InVIDO GmbH: Mass Customization in der Möbelindustrie
- Kfz-Versicherungen: Kann man Kundentarife individualisieren?
- Kreditkarten: Die eigene Wunschkarte konfigurieren
- Lands’ End Custom: Hosen und Hemden maßgeschneidert
- Karstadt und Maile: Zwei Konzepte für Herrenmode nach Maß
- NIKEiD: Individuelles Design von Sportschuhen
- Dynamic Packaging: Mass Customization in der Reisebranche
- Linel: Mass Customization in der WasseraufbereitungsbrancheAdidas - Herausforderungen an Multi-Channel-Strategie und Collaborative Customer Relationship Management
Nachdem Wettbewerber Nike bereits seit einigen Jahren auf individuelle Schuhe setzt, ist nun auch Adidas in Mass Customization eingestiegen, um den Wünschen der Kunden besser entsprechen zu können und die Marktpo-sition auszubauen. Im Gegensatz zur eher kosmetischen Individualisierung bei Nike umfasst die Individualisierung bei Adidas allerdings auch die Passform und funktionale Aspekte. Ein ausschließlicher Vertrieb über das Internet ist deshalb nicht möglich. Eine reale Interaktion mit einem Verkäufer ist Voraussetzung. Damit steht Adidas vor neuen Anforderungen an die Gestaltung der Beziehung zwischen Hersteller und Handel. Diese Fallstudie liefert weniger Lösungen, sondern diskutiert vielmehr die Fragen und Herausforderungen, vor der Unternehmen stehen, die für ihr Mass-Customization-Konzept auf einen Multi-Channel-Ansatz angewiesen sind.
Stichworte: Handels-Kooperation, Multi-Channel-Systeme für Mass Customization, Marketingpolitik, Collaborative Customer Relationship Management, Sportschuh-Industrie
Das CREO-Produktionssystem: Erfahrungen eines Mass-Customization-Pioniers
Der Gründer und Geschäftsführer von CREO, Johannes Steuerwald, schildert in dieser Fallstudie seine Erfahrungen mit Mass Customization und beschreibt die Entwicklungsgeschichte von CREO. Er geht dabei insbesondere auf die Eigenheiten des integrierten CREO-Produktionssystems ein. Das vielgerühmte und oft zitierte Beispiel von CREO konnte aber am Ende doch nicht am Markt bestehen. Warum? Neben einem drastischen Einbruch der Umsätze im amerikanischen Markt nach dem 11. September 2001 und Problemen in der (ausgelagerten) Zulieferkette lag eine Ursache auch in der Produktpolitik (Modell und Individualisierungsoption). Hier fehlte CREO leider die Zeit und Kraft, die erkannten Probleme zu überwinden und sich neu zu positionieren. Zur Zeit der Veröffentlichung dieses Texts ruht die Geschäftstätigkeit von CREO.
Stichworte: Konfiguration, Varietät, Erfahrungen im Online-Vertrieb, Produktion und Erfolgsfaktoren von Mass Customization, Schuhindustrie
cmax.com versus nikeID.com: Design-Customization im Sportschuhbereich
Allen, die sich mehr Abwechslung im Schuhschrank wünschen, bieten zwei Mass Customizer die Möglichkeit, sich selbst ihre Schuhe zu entwerfen. Bei Cmax (ehemals: Customatix) können die Kunden aus mehr als drei Trilliarden Varianten wählen. Nike dagegen, der Weltmarktführer im Sportartikelbereich, bietet weit geringere Möglichkeiten an, dafür aber die Kraft einer großen Marke und die Individualisierung verschiedener bekannter TopModelle. Die Fallstudie vergleicht die beiden Ansätze und diskutiert die Herausforderungen an eine ästhetische Individualisierung durch das Design. Kann der Kunde hier zum Co-Designer werden?
Stichworte: Konfiguration, Online-Handel, Variantenvielfalt, Varietätsparadoxon, Differenzierungsstrategie, Individualisierungsstrategie und Produktpolitik, Sportindustrie, Schuhindustrie
Diggit: Vom Lead User zum Unternehmer - Virtuelle Kundeneinbindung am Beispiel des DiGGiT Snowboard Rucksacks
Der Rucksack DiGGiT ist nicht nur ein innovatives Neuprodukt auch die Entwicklung dieses Rucksackes ist neu und innovativ. DiGGiT, ein Rucksack mit integrierter Lawinenschaufel, Ski- und Snowboardtragesystem und Protektorfunktion, wurde nicht von einer Firma konzipiert ein innovativer Anwender, (vgl. Lead User Ansatz), hatte die Idee und trieb ihre Verwirklichung voran. Anhand des DiGGiT wird gezeigt, dass das Internet nicht nur Firmen ermöglicht Kunden in den Innovationsprozess einzubinden, sondern auch Lead User können, analog zur Open Source Bewegung, gemeinsam mit Gleichgesinnten ein Produkt entwickeln und von der Interaktion mit den potenziellen Käufern profitieren. Welche Voraussetzungen hierzu nötig sind, welche Methode verwendet wurde und wie die Zusammenarbeit mit den Kunden konkret für DiGGiT ablief, wird in diesem Beitrag skizziert.
Stichworte: Lead-User, User driven innovation, Open Innovation, Konfiguratoren/Tool-Kits für Open, Produktinnovation, Sportartikelbranche
Dolzer: Maßkonfektion zum günstigen Preis in einem Multi-Channel-System
Diese Fallstudie zeigt am Beispiel des Dolzer-Online-Shops ein Best-Practice Beispiel für die Selbstkonfiguration im Internet. Sie beschreibt und diskutiert Aufbau, Differenzierungsmerkmale und Funktionsweise des Shops und Online-Konfigurators. Dolzer Maßkonfektionäre ist ein führender deutscher Hersteller von Maßkonfektion für Damen und Herren. Aus einer Vielzahl von Stoffen und Schnittvarianten kann der Kunde sein individuelles Kleidungsstück auswählen. Das Maßnehmen und die Beratung werden in einer der sechs Filialen von einem geschulten Berater übernommen. Ein seit letztem Jahr freigeschalteter Internet-Shop für maßgeschneiderte Hemden ist der erste Schritt für das Unternehmen Richtung Internet-basierter Mass Customization. Dolzer liefert ein gutes Beispiel für eine gelungene Integration von online und klassischer (offline) Interaktion mit seinen Kunden.
Stichworte: Online-Konfiguration, Konfiguratoren, Visualisierung, Co-Design. Multi-Channel-Strategie, Bekleidungs-handel, Maßkonfektion
DZ Bank: Mass Customization von Finanzdienstleistungen - Private Label Zertifikate der DZ BANK AG als individualisiertes Wertpapier
Die Fallstudie befasst sich mit den Bemühungen der DZ BANK, innovative Konzepte zu entwickeln, die auch in einem unerfreulichem Marktumfeld Erträge für Banken generieren können und gleichzeitig dem Anleger eine interessante Anlagemöglichkeit bieten. Eines dieser innovativen Bankprodukte sind individualisierte Wertpapierprodukte, sogenannte Private Label Zertifikate. Der Kern dieses neuartigen Produktes besteht darin, dass je nach Wunsch der Kreditgenossenschaft (Volks- und Raiffeisenbank) ein Wertpapierprodukt kreiert wird, in dem sich neben den vom Markt geforderten Parametern, die individuellen Ausgestaltungswünsche der jeweiligen Bank widerspiegeln. Die Fallstudie diskutiert damit eine besondere Form der Individualisierung in einem ansonsten immer noch durch Standardprodukte geprägten Markt.
Stichworte: Individualisierung von Dienstleistungen, Mass Customization bei Banken, Private Label Zertifikate, Finanzinnovationen, Finanzwirtschaft.
Ethicon: Zukunftsorientierung und Kundenbezug im Innovationsprozess sichern: Der Einsatz der Lead User Methode zur Entwicklung neuartiger Medizinprodukte bei Ethicon
Kerntätigkeit von Unternehmen, die in dynamischen Märkten operieren, ist die Entwicklung und erfolgreiche Vermarktung innovativer Angebote. Allerdings mahnen hohe Flopraten neuer Produkte zur Vorsicht. Die Ausrichtung aller Entwicklungsanstrengungen an den Bedürfnissen der Kunden, insbesondere die Gewinnung zukunftsgerichteter Ideen aus dem Markt heraus scheint ein probates Mittel zur Verhinderung von erfolglosen Innovationsprojekten zu sein.Die Lead User Methode hilft, das innovative Potential aktueller und potentieller Kunden zu nutzen. So können besonders fortschrittliche Kunden (sog. Lead User) identifiziert und in frühe Phasen des Innovationsprozesses eingebunden werden. Die Fallstudie der Firma ETHICON GmbH illustriert, wie auf diese Weise Ansätze für Durchbruchsinnovationen entwickelt werden können.
Stichworte: Lead User, Kundenorientierung, Innovation, qualitative Marktforschung, Medizinprodukte
getCustom.com: Warum die Erfolg eines Online-Kaufhauses für MC-Produkte versprechende Idee letztendlich gescheitert ist
Es dauerte nur ein halbes Jahr, dann hatte der Online Broker getCustom.com - das amerikanische Vorzeigeunternehmen der Mass Customization im B-to-C-Bereich - den Betrieb im Internet schon wieder eingestellt. Eine weitere, notwendige Finanzierungsrunde war wegen mangelnder Risikobereitschaft der Geldgeber gescheitert. Auf Grund der momentan schlechten Stimmung im B-to-C-Bereich und des Risikos, das von einem reinen Handelsunternehmen ausgeht, das außer Vermittlungsdiensten keine zusätzliche Wertschöpfung schafft, ließen sich die Finanzgeber von der Geschäftsidee, die getCustom.com verfolgte, schließlich nicht mehr überzeugen. Auch xaaaz.de, ein Startup aus Hamburg mit ähnlicher Idee, musste nach einem Jahr online den Betrieb einstellen.
Stichworte: Intermediäre für Mass Customization, Produkt- und Sortimentspolitik, Konfigurationssysteme, Netzwerke für Mass Customization, Mythen und Fehlschläge, Online-Handel
IC3D Jeans - wie allein über das Internet das passformkritischste Produkt im Bekleidungsbereich sicher nach Maß verkauft werden kann
Zu groß, zu klein, zu kurz, zu bunt, - wer kennt das nicht? Kaum ein Kunde findet auf Anhieb seine Traumhose, die nicht nur gut aussieht, sondern auch noch perfekt passt. Der in New York ansässige Jeanshersteller IC3D hat dieses Problem erkannt und verkauft maßgeschneiderte Jeans via Internet in einem Konzept, das deutlich konsequenter und weitgehender ist als das oft zitierte Beispiel der MaßJeans von Levi Strauss. Der Kunde hat bei IC3D verschiedene Möglichkeiten, die Maße für seine Hose zu ermitteln. Er kann sich selbst vermessen, die Maße einer gut passenden Hose nehmen oder diese Hose einschicken. Auch bestehen weitaus mehr Individualisierungsmöglichkeiten im Design als bei Levi Strauss. Die Fallbeschreibung konzentriert sich in der Analyse auf die Darstellung des Distanzverkaufs nach Maß über das Internet.
Stichworte: Interakionssystem, Individualisierungsoptionen, Selbst-Konfiguration, Vertriebspolitik, Bekleidungsindustrie, Online-Handel
IDtown.com - Individualisieren Sie sich Ihre Zeit
IDtown, eines der Pionierunternehmen von Mass Customization im Internet, bot individuell gefertigte Uhren zum Preis einer massengefertigten Uhr an. Nach drei Jahren erfolgreicher Geschäftstätigkeit hat das Unternehmen im April 2002 seinen Betrieb vorläufig eingestellt. Im Laufe des Jahres 2003 soll IDtown mit klaren Verbesserungen wieder online gehen. Die Fallstudie analysiert die Erkenntnisse aus den ersten drei Jahren des Unternehmens und zeigt die Optimierungsmöglichkeiten des Konzepts auf. Dabei gehen wir vor allem auch auf die sechs Ebenen der Marketingpolitik für Mass Customization ein. Außerdem wird zu Beginn der Fallstudie ein ausführlicher Überblick über den Markt für individualisierbare Uhren (im Internet) im Rahmen einer Wettbewerbsanalyse gezeigt.
Stichworte: Individualisierungspolitik, Mythen und Probleme, Varietätsparadoxon, Co-Design, Konfigurations- und Produktpolitik, Uhrenindustrie, Online-Handel
InVIDO - Möbel on demand für jedermann
Einrichtungsideen im Kopf zu haben, ist eine Sache; die passenden Möbel auch zu finden, eine andere. Mal sind die Möbel zu klein, mal zu breit oder zu schmal; oft zu langweilig, zu gewöhnlich. Seit September 2000 will der ostdeutsche Möbelhersteller InVIDO mit seinem neuartigen Möbelsystem eine Antwort auf all diese Möbelprobleme bieten. Ein Kunde kann dabei ein Möbelstück selbst mit Hilfe eines CAD-Programms am heimischen PC entwerfen, die Konstruktionsdaten dann per Internet an die Möbelfabrik übermitteln, wo das Möbelstück innerhalb weniger Wochen zu einem günstigen Preis gefertigt wird. Dieses Fallbeispiel beleuchtet einerseits die gesamte Wertschöpfungskette des Konzepts individueller Möbel und diskutiert andererseits die Möglichkeiten und Restriktionen einer Offline-Konfigurationslösung, wie sie InVIDO gewählt hat.
Stichworte: Co-Design, Konfiguration, Varietätsparadox, Konfigurationspolitik, Produktpolitik, Kommunikationspolitik, Möbelindustrie
Küche Direkt: Die individuelle Küchenproduktion zum Massenpreis
Beim Kauf einer neuen Küche wird die Kompromissfähigkeit der Kunden und deren Geldbeutel oft genug auf die Probe gestellt. Entweder entscheidet man sich für ein Modell aus dem Katalog bzw. dem Mitnahmemöbelhaus, das zwar preislich vertretbar ist, aber qualitativ und funktional nicht immer den Kundenanforderungen entspricht. Oder man wendet sich an einen der exklusiven Hersteller, deren Küchen nahezu alle Wunschvorstellungen erfüllen, aber die Kosten das Budget bei weitem überschreiten. Anders ist das bei KücheDirekt. Hier bekommt der Kunde kundenindividuell gefertigte Küchenmöbel zum Massenpreis. Die Fallstudie beschreibt das hinter diesem Konzept stehende Produkt- und Prozessmodell und geht auch auf den fertigungstechnischen Enabler der Maßküche zum IKEA-Preis ein.
Stichworte: Kostenoption, Produktion, flexible Fertigungstechnik, Prozessoptimierung, Informationskreis, Distribution, Möbelindustrie, Küchenindustrie
LevisOriginal Spin: Maßgeschneiderte Jeans - von der Stange
Was 1994 als Pilotprojekt für einen Nischenmarkt begann Jeans für Frauen mit Passformproblemen entwickelte sich zu einem großen Erfolg für Herren- und Damenmode und könnte bis zum Jahr 2004 ein Viertel des Umsatzes von Levi Strauss & Co. ausmachen -- wenn da nicht die böse Realität wäre. Die Fallstudie geht ausführlich auf Erfolg und Misserfolg dieser Beispiels ein. .
Stichworte: Kundenintegration, Erlebnismarketing, Differenzierungspotenzial durch Mass Customization, Bekleidungsindustrie, Jeans, Maßkonfektion
Officeshop - die ganz individuellen Büromöbel
Die Firma LEC systems GmbH & Co. KG bietet unter www.officeshop.de mit einem ausgefeilten Konfigurator die Möglichkeit, individuelle Büromöbel zusammenzustellen. Das Produktspektrum basiert auf mehreren Produktgruppen, die als modulares Baukastensystem konzipiert sind. Das Angebot richtet sich hauptsächlich an Industrie, Handel, Gewerbe und freie Berufe. Neben Büromöbeln kann man sich auch Lampen, Stühle und demnächst auch ganze Konferenzräume zusammenstellen. Das Beispiel schildert vor allem die Gestaltung des Konfigurationsvorgangs.
Stichworte: Konfiguration, Konfigurationssysteme, Zusammenarbeit im Vertrieb, Möbelindustrie, Büromöbel, OnlineHandel
Possen.com: Mobil, stationär und virtuell: ein Mass-Customization-Multi-Channel-System
Die Geschäftsidee von possen.com ist die kundenindividuelle Massenproduktion im Textilbereich ein Feld, in dem inzwischen viele Anbieter zu finden sind. Possen.com hat jedoch einen der konsequentesten Ansätze verwirklicht. Obwohl sich das Unternehmen rühmt, das letzte überlebende dot.com-Unternehmen in den Niederlanden zu sein, spielt das Internet vor allem im Hintergrund eine wichtige Rolle, nicht aber im Umgang mit den Kunden. In naher Zukunft will sich das Unternehmen auf die Verwaltung der in eigenen ScannShops gewonnenen Kundendaten spezialisieren, die kooperierenden Einzelhändlern und Herstellern zur Verfügung gestellt werden. Die Vision: Ein Kunde geht in einen Laden, sieht ein Kleidungsstück, das ihm gefällt, zeigt seine Possen-Kundenkarte und schon wird genau dieses Modell innerhalb weniger Tage zum Preis wie von der Stange maßgeschneidert, ohne dass auch der Händler in teueres Scanning-Equipment investieren musste.
Stichworte: Fertigung, Intermediäre für Mass Customization, Scanning, Maßnehmen, Körpervermessung, Konfiguration, Beziehungsmanagement, MultiChannel, Vertriebspolitik, Bekleidungsindustrie, Maßkonfektion
reflect.com - Eine individuelle Kosmetikserie für jede Amerikanerin
Eine eigene Kosmetiklinie für jede Frau diese Vision steht hinter reflect.com, einem Tochterunternehmen von Procter&Gamble, einem der weltgrößten Massenproduzenten im Konsumgüterbereich. Die Kundinnen von reflect.com können im Internet über eine mehrstufige Konfiguration Kosmetikprodukte entwerfen, die genau auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind. Der hohe Interaktionsgrad, ein Appell an Begeisterungs- und Innovationseigenschaften bei den Nutzern und der starke Kundenbindungsmechanismus haben das Unternehmen zum erfolgreichsten amerikanischen Anbieter für Kosmetikprodukte im Internet gemacht und mit einer Multi-Chan-nel-Strategie will der Hersteller nun auch den stationären Handel erobern. Jedoch wirft auch Mass Customization nicht die Gesetze der Markenbildung über den Haufen, wie das reflect-Management lernen musste. Das Angebot wurde 2005 eingestellt.
Stichworte: Konfiguration, Markenbildung, Marketing für Mass Customization, Online-Handel, Multi Channel Strategie, Beauty und Wellness, Kosmetikindustrie
Sovital - Individualisierung von Vitaminpräparaten zur Nahrungsergänzung
Die Sovital GmbH aus Karben fertigt Vitamin- und Nährstoffkapseln nach Maß. Ein spezielles Produktionsverfahren erlaubt die Kombination der verschiedenen Wirkstoffe in kleinsten Chargen. Nachdem die Kunden einmal mit Unterstützung des Unternehmens ihre optimale Vitaminkombination gefunden haben, bekommen sie diese in Form individuell hergestellter Kapseln auf Wunsch jeden Monat im Abonnement frei Haus geliefert.
Stichworte: Konfiguration, Multi-Channel-Vertrieb, individuelle Chargenfertigung, Produktion, Individuelle Nahrungsergänzungsmittel
ZOOTS - kundenindividuelle Massenreinigung
Zoots Cleaners möchte den Reinigungsmarkt revolutionieren. Das Fallbeispiel dokumentiert ein innovatives Unternehmen, das es geschafft hat, durch Personalisierung der begleitenden Dienstleistungen ein innovatives Kundenbindungskonzept um eine an sich standardisierte Kernleistung aufzubauen. Die Kunden können ihre Wäsche in einem Drive-through-Fenster abgeben und abholen oder bekommen sie direkt von zu Hause abgeholt und wieder geliefert. Dazu bekommen sie nach einmaliger Registrierung spezielle Wäschebeutel mit einem Barcode, mit denen sie schnell und einfach ihre Wäsche abgeben können. Im Internet kann der Status der Wäscheorder ständig beobachtet werden. Das Unternehmen hat es durch den Aufbau einer lernenden Beziehung mit jeden einzelnen Kunden geschafft, die Kundenbindung stark zu erhöhen.
Stichworte: Dienstleistungen, Service Individualisierung, Kostensenkungspotentiale, Kundenbindung, CRM, Reinigung
Weitere herausragende Fallbeispiele zu Mass Customization:
Factory1to1 - Uhren ganz individuell Die Web-Site von factory 1to1 ist eine der besten in diesem Feld -- unbedingt sehenswert, auch wenn Sie keine individuelle Schweizer Uhr brauchen. Selve - Damenschuhe nach Maß Die Selve AG ist ein Pionierunternehmen, das Damenschuhe nach Maß anbeitet -- zu sehr günstigen Preisen. Neben dem Laden in München gibt es auch einen schönen Internet-Shop. Lands'End Der Versandhändler verkauft in den USA inzwischen die Mehrheit aller online georderten Hemden,. Jeans und Hosen für Damen und Herren voll mit einem Mass-Customization-System, alle Produkte werden erst dann gefertigt, wenn ein Kundenauftrag vorliegt.
A web site by Frank Piller, MIT Sloan School / Technische Universitaet Muenchen (TUM)
MIT Sloan School of Management, MIT Sloan School of Management, BPS / Innovation and Entrepreneurship Group,
50 Memorial Drive, Room E52-513, Cambridge, MA 02139, USA;
Tel +1 617 230-3748
piller@mass-customization.deTechnische Universität München,
TUM Business School, Lehrstuhl IOM,Leopoldstraße 139, 80804 München, Deutschland
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