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Ein deutscher Mass-Customization-Zwischen-Newsletter:
Drei Generationen von Mass Customization
Liebe deutsch-sprachige
Mass-Customization-Community,
auch wenn der MC-Newsletter
ja eigentlich seit diesem Jahr auf Englisch erscheint, nun doch ein Mail
in Deutsch. Warum?
Weil es um ein deutschsprachiges
Thema geht (verzeihen Sie schon jetzt die Werbung in eigener Sache) -
ein neues Buch zu Mass Customization, dass nicht nur meine Umsetzungserfahrungen
mit dem Konzept der letzten 5 Jahre enthält und Mass Customization
in Richtung "Open Innovation" weiterentwickelt, sondern auch
als Buch ganz individuell ist ...
Lesen Sie weiter, Ihr Frank
Piller
Für schnelle Clicker:
Darum geht es:
http://www.mass-customization.de/ibook.htm
PS: Sehen wir ums am 7./8.
Okober in München? Der MCPC 2003 ruft (genau 1 Tag nach dem Oktoberfest
:-) http://www.mcpc2003.com
Ein deutscher
Zwischen-Bericht zum Stand von Mass Customization: Mass Customization
in der Dritten Generation - oder von Mass Customization zu Open Innovation
... mit einem neuen Buch, das sich jeder Leser selbst individualisieren
kann
München, Juli 2003
Der Hype um Harry Potter zeigt, dass es auch heute noch echte Massenprodukte
gibt, die in Millionen-Auflage gedruckt und in der ganzen Welt begeistert
aufgenommen werden. Doch solche homogenen Massenprodukte sind rar in der
Buchindustrie wie in vielen anderen Branchen. Viele Bücher gehen
am Geschmack der Leser vorbei, landen auf dem Ramschtisch und können
nur mit Rabatt als Remittende abgesetzt werden oder werden gleich geschreddert.
Experten schätzen, dass
im Fachbuchbereich bis zu 50 Prozent aller in Europa gedruckten Bücher
im Reißwolf landen ohne jemals den Ladentisch passiert zu haben.
Diese Verschwendung ist aus zweifacher Sicht kundenfeindlich: Zum
einen zahlen als Folge einer Mischkalkulation alle Buchkäufer diese
Verschwendung mit. Zum anderen führen die ausufernden Sortimente
mit immer neuen Varianten dazu, dass die Wahl eines passenden Buchs immer
schwerer wird. Welches der unzähligen Reisebücher zu einem Ziel
ist das richtige? Welcher der Steuertipps im 1000-Seiten-Wälzer trifft
zu? Und wenn das Buch dann gekauft ist, bleibt oft die Hälfte ungelesen.
Die andere geht am persönlichen Informationsbedürfnis vorbei.
Verschwendung Kundenorientierung
Bei anderen Produkten ist das
nicht anderes. In der Bekleidungsbranche sind in jedes Bekleidungsstück
30-40 Prozent Verschwendung einkalkuliert: Verschwendung durch lange Lagerzeiten,
durch das Moderisiko, durch falsche Größen und Farben und durch
die Discounts, ohne die viele Produkte gar nicht mehr abgesetzt werden
können. In der Autoindustrie sieht dies in vielen Länden übrigens
nicht viel anders aus.
Diese Verschwendung ist Folge
der heutigen Variantenproduktion, die die klassische Massenproduktion
(begründet vor fast einhundert Jahren durch Frederick Taylor und
Henry Ford) abgelöst hat. Die Diversifizierung der Märkte und
die Heterogenisierung der Nachfrage haben in vielen Branchen zu ausufernden
Sortimenten mit unzähligen Produktvarianten geführt.
Diese vermeintliche Kundenorientierung
ist oft gefährlich. Denn in vielen Unternehmen ist die Planungskomplexität
so stark gestiegen, dass viele Unternehmen das Dilemma zwischen stark
wachsenden Kosten und stetig steigenden Kundenwünschen nicht mehr
in den Griff bekommen.
Mass Customization: massenhafte Individualität
Mass Customization wird als
Ausweg schon länger diskutiert. Der Ansatz zielt auf Fertigung und
Vertrieb individueller Produkte mit der Effizienz vergleichbarer Massenprodukte.
Die gleichen Kunden, die vorher ein Standardprodukt gekauft haben, sollen
nun eine individuelle Lösung bekommen. Tailor statt Taylor:
Das Prinzip eines Maßschneiders wird mit modernen Fertigungs- und
Informationstechnologien verbunden und so effizient und erschwinglich
gemacht.
Ein neues Buch, das ich gemeinsam
mit Christof Stotko editiert habe, greift diesen Gedanken auf (http://www.mass-customization.de/ibook.htm
oder http://www.symposion.de/masscustom):
Jeder Leser kann sich das
Buch zum Thema Mass Customization selbst zusammenstellen, indem er
aus vielen Modulen die Teile wählt, die ihn besonders interessieren.
Zur Auswahl stehen neben den Schwerpunkten im Grundtext vor allem Fallstudien
aus vielen Branchen und Vertiefungskapitel von führenden Experten
aus Wissenschaft und Praxis.
Damit werden mehrere Grundprinzipien
von Mass Customization verwirklicht (die Sie als Leser dieses Newsletters
bestimmt schon kennen :-):
(1) Risikominimierung: Das
Produkt wird erst dann erstellt, wenn tatsächlich ein Kundenauftrag
vorliegt. So werden Distributionslagerhaltung und Planungsrisiko deutlich
reduziert bzw. ganz vermieden.
(2) Konfigurator: Ein moderner
Internet-Konfigurator hilft den Kunden zu ihrem individuellen Produkt
und senkt damit die zusätzlichen Kosten von Mass Customization,
die vor allem in der notwendigen Interaktion mit jedem Kunden liegen.
(3) Preismodularisierung:
Die Kunden zahlen nur, was sie auch lesen wollen. Die übliche Mischkalkulation
wird durch eine individuelle Preisbestimmung ersetzt. Damit wird ein
lang gehegter Traum jedes Ökonomen war, wie Prof. Bernd Skiera
von der Universität Frankfurt in einem Modularisierungskapitel
des Buchs erläutert: die Abschöpfung der Konsumentenrente
jedes Kunden.
(4) Stetige Innovation: Ein
Individualbuch kann nie vergriffen sein, und auch klassische Auflagen
sind passe: Aktualisierungen können ständig eingearbeitet
werden. Dabei spielen die Kunden eine wichtige Rolle, denn das Konfigurationsverhalten
gibt direktes Feedback über die Vorlieben der Kunden und damit
Anhaltspunkte für die Schwerpunkte neuer Fallstudien.
(5) Intensive Kundenbeziehung:
Die Individualisierung schafft völlig neue Wege zur Kundenbeziehung:
Die Käufer sind keine anonymen Massenkunden, sondern können
über ihr Profil individuell angesprochen werden. Damit eröffnen
sich für Autoren wie Verlag neue Möglichkeiten zur Kunden-(Leser-)Bindung.
(6) Kunden als Wertschöpfungspartner:
Kunden sind bei Mass Customization keine passiven Konsumenten, sondern
aktive Partner. Unternehmen, die Ihre Kunden aktiv in die Wertschöpfung
einbeziehen, können von deren Fähigkeiten profitieren und
das Kundenwissen effektiv nutzen.
Doch warum noch ein Buch zu
Mass Customization?
Ein langer Weg: Mass Customization
in der dritten Generation
Mass Customization wird schon
lange diskutiert, und viele der Pioniere der ersten Stunde existieren
heute nicht mehr. Wir können heute drei Generation von Mass-Customization-Unternehmen
unterscheiden:
Die erste Generation
von Unternehmen nutzte Mass Customization Anfang der 1990er Jahre aus
einer reinen Produktionssicht heraus, fasziniert durch die Möglichkeiten
neuer flexibler Produktionstechniken, die damals verstärkt zum Einsatz
kamen.
Eine zweite Generation
von Unternehmen sah Ende der 1990er Mass Customization als Internet-Strategie,
um sich im Internet durch individuelle Produkte differenzieren zu können.
Mass Customization wurde als Buzz-Word Bestandteil vieler Business-Pläne.
Die meisten Pioniere dieser Zeit existieren aber heute nicht mehr.
Die Unternehmen der ersten
und zweiten Mass-Customization-Generation haben viel zu stark auf Individualisierung
gesetzt. Auch wenn es paradox klingt. Die meisten Kunden sind nicht an
Individualisierung per se interessiert, sondern an passenden Produkten.
Viele Mass-Customization-Pioniere haben selbstverliebt Individualität
verkauft, ohne wirklichen Mehrwert zu bieten.
Als dritte Generation
bezeichne ich Unternehmen, meist große etablierte Massenproduzenten,
die Mass Customization nicht als Ablösung der bestehenden Massen-
bzw. Variantenproduktion sehen, sondern als Symbiose: Unternehmen wie
Adidas (miAdidas), Procter&Gamble (Reflect), Lego (Mosaic) oder Lands'End
bieten Mass Customization an, um nicht nur ihre Top-Kunden besser bedienen
zu können, sondern um durch Kundenintegration vor allem Marktforschungswissen
für die Neuproduktplanung zu generieren, ihre Innovationsführerschaft
zu bekräftigen oder bessere Daten für die Absatzplanung zu erhalten.
Mass Customization beflügelt so die Massenproduktion.
Open Innovation: Die Zukunft von Mass Customization
Manche Unternehmen der dritten
Generation gehen dabei noch einen Schritt weiter: Sie bieten ihren Kunden
Konfiguratoren, um damit zukünftige (Massen)Produkte entwerfen zu
lassen. Die Kunden werden zu Innovatoren. Open Innovation nennen
wir dieses Prinzip in Anlehnung an die Entwicklungsprinzipien von Open-Source-Software
(Linux etc.). Open Innovation und Mass Customization ergänzen sich.
Schon die Interaktion mit den
Kunden bei der Individualisierung eines Produktes bietet Zugang zu vielen
wichtigen Informationen über den Kunden, an die mit klassischen Marktforschungsmethoden
nur schwer oder gar nicht heranzukommen ist. Spezielle Interaktionsplattformen
gehen einen Schritt weiter: Sie bieten einen größeren kreativen
Lösungsraum, der echte Innovationen ermöglicht. Im Gegensatz
zu Mass-Customization-Konfiguratoren richten sie sich aber nicht an alle,
sondern nur an ausgewählte Nutzer, so genannte Lead-User.
Die Entwicklung von innovativen
Kunden, ihre Motivierung und die Beziehungspflege müssen zu entscheidenden
Managementaufgaben werden. Dass diese Art der kundengetriebenen Produktentwicklung
keine Zukunftsversion ist, zeigen etliche Fallstudien im Buch.
Das Thema ist und bleibt
spannend. Ich freue mich auf Ihr Feedback zum Buch.
"Mass
Customization und Kundenintegration: Neue Wege zum innovativen Produkt",
herausgegeben von Frank Piller und Christof Stotko, Symposion-Verlag Düsseldorf,
ISBN 3-936608-05-9, http://www.symposion.de/masscustom
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Von dem Buch gibt
es zwei Ausgaben:
(1) Die Buchhandelsversion
mit persönlichem Gutschein zur nachträglichen Individualisierung
des Buchs durch Fallstudien und Experten-Artikel kostet 89 Euro.
Jedem Buch liegt eine CD-Rom zur Volltext-Suche über den ganzen
Text und Konfiguration des Buchs bei.
(2) Die echte Individualversion
gibt es nur im Internet: www.symposion.de/masscustom.
Dort können Sie sowohl anhand des Inhaltsverzeichnisses den
Haupttext des Buchs individualisieren als auch anhand eines separaten
Konfigurators die Fallstudien und Expertenkapitel aussuchen.
Weitere Informationen:
- Das erste individuelle
Fachbuch: http://www.mass-customization.de/ibook.htm
- Der Konfigurator zum Buch: http://www.symposion.de/masscustom
- Alle neuen Fallstudien in der Übersicht: http://www.mass-customization.de/case.htm
- Das Buch bei Amazon: http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/3936608059/masscustomizatde
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2003 World Congress on Mass
Customization & Personalization
TU München, 6-8 Oktober 2003
Der Kongress wird ca. 100 Vorträge
und Präsentationen zum gesamten Themenspektrum von Mass Customization
bieten. In einem speziellen Business-Seminar am 8.10.03 berichten Unternehmen
von ihren Erfahrungen mit dem Konzept.
Lesen Sie alle Informationen
zur bislang größten und internationalsten Veranstaltung in
diesem Bereich:
Mehr Informationen zum Kongress
unter
http://www.mcpc2003.com
Oder Download der ganz aktuellen
Kongress-Broschüre:
http://www.mcpc2003.com/info.pdf
Drei weitere
neue Bücher zu Mass Customization, wenn Sie es ganz genau wissen
wollen:
(1) Mass Customization: Ein wettbewerbsstrategisches Konzept im Informationszeitalter,
3. überarbeite und erweiterte Auflage,
von Frank Piller
Ausgehend von den Potentialen
der neuen Informations- und Kommunikationstechnologien und den wichtigsten
strategischen Ansätzen wirtschaftlichen Handelns im Informationszeitalter
analysiert das Buch die Möglichkeiten und Herausforderungen von Mass
Customization. Als zentraler Erfolgsfaktor gilt dabei die effiziente und
zielgerichtete Abwicklung der Informationsflüsse zwischen Anbieter
und Nachfrager. Auf Basis von 150 Fallstudien innovativer Pionierunternehmen
werden die Bedingungen diskutiert, wie Mass Customization dauerhaft Wettbewerbsvorteile
schaffen kann.
Im Gegensatz zu meinen
anderen Veröffentlichungen zum Thema Mass Customization (Piller 1998,
Piller/Stotko 2003) wird hier bewusst ein breiter, wissenschaftlicher
Fokus gewählt und das Thema ausführlich in seinen wettbewerbsstrategischen
und informationsgesellschaftlichen Hintergrund eingeordnet. Erst so lässt
sich die Logik dieses Konzepts erkennen und begründen. Für die
dritte Auflage wurde der Text umfangreich überarbeitet, in den ersten
Teilen gekürzt und in den Mass-Customization-bezogenen Kapitel erweitert.
Neue Gegenüberstellungen und Vergleichstabellen stellen die aktuellste
wissenschaftliche Entwicklung von Mass Customization dar (mehr als 80
neue Arbeiten zum Thema werden gegenübergestellt). Auch wurden die
Fallbeispiele von internationalen "best Practice" Unternehmen
vollständig aktualisiert und um aktuelle Fälle ergänzt.
Frank
T. Piller: Mass Customization: Ein wettbewerbsstrategisches Konzept im
Informationszeitalter, 3. überarbeite und erweiterte Auflage, Gabler
Verlag: Wiesbaden 2003, (XXII, 415 S.), ca. € 64,90.
Nähere
Informationen oder downloaden Sie einen ausführlichen Auszug
(mehr als 50 Seiten) aus dem Buch unter http://www.mass-customization.de/mc-gabler03.pdf.
(2) Kundenindividuelle
Produktion: Mass Customization in der Investitionsgüterindustrie
VDMA 2003, von Patrick Schwarzkopf, Ralph Seelmann-Eggebert, Christof
M. Stotko und Klaus-Dieter Thoben
In der Reihe Entscheidungshilfen
des VDMA-Verlags ist der Leitfaden "Kundenindividuelle Produktion
- Mass Customization in der Investitionsgüterindustrie" erschienen.
Die "kundenindividuelle Massenfertigung" ist ein Ansatz, mit
dem Hersteller von Investitionsgütern den klassischen Zielkonflikt
zwischen preiswerten Standardlösungen und teuren "maßgeschneiderten"
Produkten auflösen. Neben der Bereitstellung von Produktionstechnik
für die kundenindividuelle Massenfertigung ("Enabler-Technologien")
geht es darum, kundenspezifische Anforderungen kostengünstiger als
bisher zu erfüllen. Neben einer Einführung in das Thema stellt
der Leitfaden zahlreiche Best-Practice-Beispiele vor. Der Preis beträgt
16 Euro für VDMA-Mitglieder (20 Euro für Nichtmitglieder).
Kundenindividuelle
Produktion: Mass Customization in der Investitionsgüterindustrie,
VDMA Verlag 2003, 48 Seiten, € 20,-, Online-Bestellung beim VDMA:
http://s28846117.einsundeinsshop.de
(3)
The Customer Centric Enterprise: Advances in Mass Customization and Personalization,
edited by Mitchell M. Tseng and Frank T. Piller
Despite a few exceptions,
literature about mass customization and personalization is dominated by
an argumentation focusing on the benefits of these strategies, but not
delivering concepts and implementation steps how to build a customer centric
enterprise. The book provides insight into these particular aspects. Following
an interdisciplinary approach, leading scientists and practitioners in
the field share their concepts and strategies for building a customer
centric enterprise from the perspective of design, production engineering,
technology and innovation management, customer behavior, as well as marketing.
The book builds on
the results of the 2001 World Congress on Mass Customization and Personalization
(hold at the HKUST in Hong Kong). We selected 29 papers from the original
conference proceedings. Selection of the papers was based first of all
on the rankings of the reviewers' evaluation. In addition, we tried to
select papers discussing specific topics or papers that provide a new
perspective on contemporary mass customization research and applications.
After the selections and based on the discussion in the conference, authors
were invited to revise, extend and update their original conference contribution.
The idea of the book is to give an introduction into the field, to show
the scope of mass customization research, and to present recent research
findings and the state of the art in selected perspectives of this subject.
The
Customer Centric Enterprise: Advances in Mass Customization and Personalization,
edited by Mitchell M. Tseng and Frank T. Piller, New York / Berlin: Springer
2003. (XII, 535 p. 168 illus.), Approx. $ / € 99,95, ISBN 3-540-02492-1.
Available NOW
!
More information
and a 30 page information
leaflet with abstracts of all chapters is available on http://www.mass-customization.de/cce
or http://www.mass-customization.de/cce.pdf.
Mass
Customization News -- A Newsletter on Mass Customization, Personalization
and Customer Integration, edited by Dr. Frank
Piller, Technische Universität München (TUM), Leopoldstrasse
139, 80804 Munich, Germany, Tel. +49 / (0)89 / 289-24820, piller
@ ws.tum.de.
Vol. 6, Special
German Edition (July 2003) (Special German version).
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You will find also an archive of old issues on this web site.
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is published by the TUM Research
Center on Mass Customization and Customer Integration at the Department
of General and Industrial Management (AIB) of the TUM Business School.
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